Virtual Box und Tools

Die Anleitung bezieht sich auf SuSE 11.1 64bit

 

Die Motivation war die Nutzung von Windows auf einem Linux Server, um Vergleiche bei Opensim anstellen zu können. Da ich Virtualisierung von den ersten Tagen auf Mac und mit Vmware kenne, möchte ich mich hier nicht in der Philosophie zum Virtualisierungsprodukt ergehen. Sun´s virtual Box erscheint mir hierfür am geeignetesten.

 

grafische Oberfläche, internettauglich

Ich möchte gerne die virtuellen Maschinen, die ja auf grafisches Windows basieren komfortabel installieren können. Also wird eine grafische Oberfläche für den Linuxserver benötigt. Gewollt waren: sicher (verschlüsselt), stabil bei wackeliger Verbindung und wenig Bandbreite (UMTS) und Unterstützung für verschiedene X11-Systeme (KDE, Gnome). Nomachine Technologie finde ich hier am passendsten.

Wie üblich empfehle ich vor einer Installation per "you" aktuelle Updates einzuspielen.

GNOME (oder KDE) muss ebenfalls installiert sein.

 

- Repositorium für NX hinzufügen

Die einfachste Art aktuelles NX zu installieren, ist das passende Repo von SuSE hinzuzufügen.

Für SuSe 11.1: http://download.opensuse.org/repositories/NX/openSUSE_11.1/

Für SuSe 11.2: http://download.opensuse.org/repositories/X11:/RemoteDesktop/openSUSE_11.2/

 

 

Wenn man nun Yast einfach auf das NX Repositorium filtert, kann man den freeNX mit Abhängigkeiten installieren

 

Nach der Installation noch auf Kommandozeile konfigurieren:

nxsetup --install --setup-nomachine-key --clean

nxserver --adduser <Benutzername>

 

Port 5000 muss zusätzlich zum ssh-Port in der Firewall geöffnet werden !

 

Einen Windows-Client gibt es unter:   http://www.nomachine.com/download-client-windows.php

 

und schon wirds grafisch:

 

Virtualbox

 

Virtualbox ist im Repositorium von SuSE enthalten und üblicherweise mag ich keine Veränderungen aus dem Updateschema des Basisproduktes. Hier hat Sun aber einen entscheidenden Sprung in der Entwicklung getan (Netzwerkunterstützung) und ich installiere eine Version direkt von Sun (2.1.2 und höher).

zypper install http://download.virtualbox.org/virtualbox/2.1.4/VirtualBox-2.1.4_42893_openSUSE111-1.x86_64.rpm

 

Hier ist nichts weiter zu tuen, nach einem aus- und einloggen findet sich das Symbol der VBox im GNOME-Desktop.

 

 

Der interessante Punkt an den neuen Versionen liegt darin, dass nun eine physikalische Netzwerkschnittstelle des Host (Linux - eth0) mit den Gästen geteilt werden kann.

 

Windows fühlt sich jedenfalls wohl...

 

Extrem nett an VBOX ist der bereits bei start einer virtuellen Maschine aktivierbare RDP-Server. Dieser hat nichts zu tuen mit dem RDP innerhalb des virtuellen Gastes, sondern wird vom virtuellen Host bereitgestellt.

 

 

Kleiner Hinweis: für jede virtuelle Instanz ist bei Windows auch eine (getrennte, gültige) Lizenz nötig.

 

 

Die virtuellen Maschinen liegen im lokalen Profilpfad in einem versteckten Verzeichniss, muss man erstmal finden.  :-)